Nanosilber im Vergleich mit Microsilber

Microsilber ist gut hautverträglich

Bei der Größenbezeichnung Microsilber handelt es sich um Silberpartikel von etwa 10 Mikrometern, also etwa 0,01 Millimetern. Ein Gramm Microsilber ergibt bereits eine Oberfläche von 5 Quadratmetern. Im Gegensatz zu den in der Diskussion stehenden kleinen Nanopartikeln im Nanosilber können diese die Haut nicht durchwandern, d.h. ihre Effekte finden nur an der Hautoberfläche statt, sie gelangen nicht in den Körper und reichern sich nicht an.
Weil die kleinen Micropartikel die Keimbelastung reduzieren können und nicht auf der Haut kratzen, können Kleidung und Pflegepräparate mit Microsilber bei gereizter, entzündeter Haut und sogar bei Neurodermitis empfehlenswert sein.

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Diese erreichen wir durch eine einzigartige gleichmäßige KORNGRÖßENVERTEILUNG, in der Fachsprache Matrix genannt, der Mikrohrohstoffpatikel. Keine Überkörner, so dass sich keine Bakterien, Viren-Nester und Pilzpartikel dazwischen bilden können. Einfach sprühen oder auftragen, oder auch als Kaltverneblung.

Bei Nano-Microsilber kolloidales in fester Form elementares Silber

Was genau ist eigentlich kolloidales Silber?

Bevor man kolloidales Silber äußerlich anwendet oder einnimmt, ist es nützlich zu wissen, worum es sich dabei handelt. Das ist vor allem deshalb so wichtig, weil es diesbezüglich immer wieder Begriffsverwirrungen und Missverständnisse gibt. Das mag auch daran liegen, dass die Kolloidchemie ein sehr komplexes Fachgebiet ist und sich der Begriff Kolloid im Laufe der Zeit gewandelt hat. Deshalb sei vorausgeschickt, was kolloidales Silber im Sinne des vorliegenden Buchs nicht ist: Kolloidales Silber ist kein Silbersalz oder eine andere Silberverbindung, auch wenn das leider immer wieder behauptet wird.
Wem die folgenden Erläuterungen zu ausführlich sind, kann das Kapitel natürlich überspringen, sollte sich aber unbedingt merken, dass hier kolloidales Silber immer mit elementarem Silber gleichgesetzt wird.

Wissenschaftlich betrachtet ist kolloidales Silber eine flüssige Dispersion elementaren Silbers oder eine flüssige Dispersion schwer löslicher Silberverbindungen. Zur gesundheitlichen Anwendung, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, darf nur die erste Variante, elementares Silber, verwendet werden.

Der Begriff Dispersion wiederum umfasst viele unterschiedliche Systeme. Bei einem Gemenge aus mindestens zwei nicht oder kaum ineinander löslichen Stoffen, die keine chemische Verbindung miteinander eingehen, spricht man von Dispersion. Die meisten Dispersionen sind wiederum Kolloide. In ihnen wird ein Stoff, die dispergierte Phase (zum Beispiel elementares Silber) sehr fein in einem zweiten Stoff, dem Dispersionsmittel (zum Beispiel destilliertes Wasser) verteilt. Je nachdem, welche Phasen vorliegen, spricht man zum Beispiel von Emulsionen (flüssig-flüssig wie bei der Milch), Schäumen (flüssig-gasförmig wie beim Seifenschaum) oder Aerosolen (gasförmig-flüssig wie beim Nebel oder gasförmig-fest wie beim Rauch).

Suspensionen wiederum liegen dann vor, wenn wie beim kolloidalen Silber kleinste Partikel eines Feststoffs (elementares Silber) fein verteilt in einer Flüssigkeit (destilliertes Wasser) vorliegen.

Je nach Partikelgröße des im Dispersionsmittel verteilten Stoffs unterscheidet man zwischen molekular dispers (kleiner als 1 Nanometer), kolloid dispers (1 Nanometer bis 1 Mikrometer) oder grob dispers (größer als 1 Mikrometer). Kolloidales Silber fällt in die zweite Gruppe.

Bei Salzen liegt eine völlig andere Situation vor. Gibt man zum Beispiel Kochsalz (Natriumchlorid) in Wasser, löst sich das Salz sofort in positiv geladene Kationen (Na+) und negativ geladene Anionen (Cl–). Das bedeutet, dass die Natriumionen ein Elektron weniger haben, als ihnen „zusteht“ und die Chloridionen haben entsprechend ein Elektron zu viel. Befinden sich noch andere Kationen und Anionen in dem Wasser, dann können sich andere Salze bilden, gegebenenfalls sogar Schwermetallsalze. In reinem destilliertem Wasser (H2O) gibt es solche Verunreinigungen nicht. An Ionen befinden sich darin nur einige Protonen (H+ = Wasserstoffatome, denen ein Elektron fehlt) und Hydroxylionen (OH–) mit einem überschüssigen Elektron.

Dasselbe passiert auch mit Silber, wenn sich einzelne positiv geladene Silberionen (Ag+) aus dem elementaren Verband lösen. Solange wir mit destilliertem Wasser arbeiten, passiert nichts Dramatisches. In einem solchen System „ist die Silberwelt noch in Ordnung“. Wehe aber, es befinden sich Verunreinigungen (schon ein einziges Körnchen Kochsalz genügt) in dem zur Herstellung von kolloidalem Silber verwendeten Wasser. Dann entstehen möglicherweise gefährliche Silbersalze statt gesundheitsförderndes kolloidales Silber.

Wie schon erwähnt, wird der Unterschied zwischen Salzen und Suspensionen oft ignoriert, und auch Silbersalze oder gar Silberproteinverbindungen werden mit elementarem kolloidalem Silber in einen Topf geworfen. Das machen leider sogar als Autoritäten angesehene Fachleute. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn es immer wieder zu falschen Berichterstattungen in den Medien kommt. Allerdings, das sei auch betont, trifft die unseriösen Anbieter von angeblichem kolloidalem Silber, die ihre Produkte obendrein als Allheilmittel anpreisen, eine große Mitschuld daran, dass ein altbewährtes Heilmittel immer wieder zu Unrecht in Misskredit gerät.

Hier ist von kolloidalen Silber die Rede, wie arseptum Longtime das möglichst viel elementares Silber enthält, keinesfalls aber geht es hier um Silbersalze oder andere Silberverbindungen.

Was ist eigentlich Nanosilber?

Bei Nanosilber handelt es sich um kleinste, elementare Silberpartikel, die kleiner als 100 Nanometer sind. Partikel solcher Art werden bereits bei Wundauflagen und Pflastern, Kosmetika oder Dermatika für Hauterkrankungen oder in spezieller Funktionskleidung eingesetzt. Die Silber-Ionen verbleiben auf der Hautoberfläche: Sie werden nicht resorbiert und bilden einen Ionen-Film auf der Haut. Dieser soll die aus Proteinen aufgebaute Zellstruktur der Bakterien zerstören und deren Stoffwechsel behindern. Dadurch soll die Ausbreitung verhindert und das Keimwachstum gestoppt werden. Nano-Partikel sollen aufgrund ihrer geringen Größe besser wirken als Mikro-Silber-Partikel. Sie sind jedoch so klein, dass sie im Verdacht stehen, vom Körper aufgenommen und resorbiert zu werden. Dabei könnten sie möglicherweise die Zellen und andere Proteinstrukturen schädigen und noch nicht absehbare Folgeschäden verursachen.

Nanosilber unterscheidet sich grundlegend von anderen Silberforme

Unter Nanosilber werden Partikel von elementarem Silber in einer Größe von weniger als 100 Nanometern verstanden. Die durchschnittliche Teilchengröße liegt bei etwa 50 Nanometern, das sind 0,00005 Millimeter. Ein Gramm Nanosilber hat eine Oberfläche von etwa 500 Quadratmetern. Die Aufteilung auf sehr viele kleine Partikel vergrößert also enorm die wirksamen Oberflächen, und daher können viel mehr reaktive Silberionen entstehen als bei größeren Silberteilchen.
Die winzigen Silbernanopartikel können sogar Zellmembranen durchdringen. Im Zellinneren wirken sie wie ein Depot, aus dem kontinuierlich über einen längeren Zeitraum Silberionen freigesetzt werden.
Nanosilber − auch als kolloidales Silber bezeichnet − zeigt aufgrund seiner großen Oberflächenverteilung schon bei relativ niedrigen Silberkonzentrationen eine hohe Giftigkeit. Über mögliche Langzeitfolgen von im Körper angereicherten Nanosilber existieren noch keine aussagekräftigen Untersuchungsergebnisse, weshalb die Verwendung als sehr kritisch betrachtet wird.